| 16.11.2008: Kurioses aus dem Web |
| Geschrieben von The Rogg | |
| Sonntag, 16. November 2008 | |
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Servus Leute, das Internet ist ein Sammelsorium aus seltsamen, verrückten und manchmal ekligen Dingen. Aber, als ob das nicht genug wäre, passieren im Internet wirklich seltsame Sachen. Man könnte fast das Wort "krank" benutzen. Ich bin ja einiges gewohnt - schließlich gibt es fast täglich irgend etwas kurioses zu lesen. Aber die folgende Geschichte sticht allerdings aus der Masse hervor: Ein englisches Pärchen hat sich auf Grund von Second Life scheiden lassen. So weit nichts ungewöhnliches, zumindest für Internetmaßstäbe. Falls ihr Second Life nicht kennt: Falls euch euer Leben nicht genug ist und ihr zu viel Freizeit habt, könnt ihr in Second Life, wie der Name schon sagt, ein weiters Leben beginnen. Allerdings nicht im Mittelalter oder einer Fantasywelt, sondern in der Gegenwart. Toll, nicht wahr? Der Grund für die Scheidung war folgender: Die Frau, Anwältin, kam nach Hause und erwischte ihren Mann, wie sein virtueller Avater Sex mit einem anderen virtuellen Avatar in Second Life hatte. Ob dieser virtuelle "Geschlechtsverkehr" moralisch verwerflich ist, lasse ich mal dahin gestellt. Aber deswegen Scheidung auf Grund von Untreue einzureichen - naja. Ihr müsst euch allerdings keine Sorgen um die nette Dame machen. Sie hat bereits einen neuen Stecher kennen gelernt. Und zwar über World of Warcraft.
Ich bin mal gespannt wo das aller hinführt. In Asien gab bereits eine Mordklage weil jemand das virtuelle Ego eines anderen gelöscht hat. Bekommen virtuelle Charaktere irgendwann auch Menschenrechte zugesprochen? Dann möchte ich auch, dass mein Auto, mein PC und mein Abendessen Menschenrechte bekommen! Dann hätte meine lang geplante und lang ersehnte Internetaktion "Blogger gegen Obstfolter" eine rechtliche Grundlage. So long The Rogg
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